Kindle Fire HDX 8.9, 22,6 cm (8,9 Zoll), HDX-Display, WLAN, 16 GB – mit Spezialangeboten (Vorgängermodell – 3. Generation)
Kindle Fire HDX 8.9, 22,6 cm (8,9 Zoll), HDX-Display, WLAN, 16 GB – mit Spezialangeboten (Vorgängermodell – 3. Generation)
- Exklusives 8.9-Zoll HDX-Display (2560×1600) mit unübertroffener Pixeldichte (339 ppi) und perfekter, farbgestreuer Darstellung (100% sRGB), die für lebendige, naturgetreue Bilder sorgen, die die Standard-HD-Qualität übertreffen
- Bahnbrechendes, ultraleichtes Design – nur 374 g, der Magnesium-Unibody macht den Kindle Fire HDX 8.9 um 34% leichter als das Vorgängermodell
- Ultraschneller 2,2GHz-Quad-Core-Prozessor – dreifache Leistung im Vergleich zum Vorgängermodell – mit 2 GB RAM und Grafikprozessor Adreno 330 für ein schnelles, flüssiges Erlebnis beim Spielen, Videoschauen und Multitasking
- 8MP-Kamera auf der Rückseite mit LED-Blitz für HD-Fotos und 1080p-HD-Videos sowie einer 720p-HD-Frontkamera für Skype-Video-Telefonate und mehr
Brand: Amazon
Unverb. Preisempf.: EUR 379,00
Preis:
Kommentare
Normalo 29. September 2014 um 17:24
Seit 3 Wochen im Einsatz,
Ein Wort vorab zu den Bewertungen: Im Vordergrund sollten die Eindrücke und die Erfahrungen stehen, die man mit dem Bewertungsgegenstand gemacht hat. Wenn jemand Alternativen besser findet, ist da nichts gegen einzuwenden, aber als Bewertungsgrundlage hilft das nicht unbedingt weiter. Wenn Hersteller A gute Autos baut, bedeutet dies ja nicht automatisch das Hersteller B schlechte Autos baut. Speziell zum Thema Kindle Fire HDX erwarte ich von einem Apple- oder Playstore-Fan nicht unbedingt eine objektive Bewertung. Alle Geräte haben Vor- und Nachteile und sprechen unterschiedliche Interessen an.
Seit gut einem Jahr besitze ich einen Kindle Fire HD 7 und bin mit dem Gerät ohne Einschränkung zufrieden. Es deckt genau das ab, was Amazon beschreibt, meine Erwartungshaltung wurde erfüllt. Da meine Frau sich zwischenzeitlich zum intensiven Mitbenutzer des Gerätes gemausert hat, blieb zwecks Wahrung des ehelichen Friedens nur die zusätzliche Anschaffung des Kindle Fire HDX 8.9, 32 GB ohne LTE übrig. Seit drei Wochen nutze ich das Gerät intensiv und ziehe das Fazit, dass es sich um eine echte Verbesserung des Vorgängermodells handelt.
Ich nutze den KDF HDX vorwiegend zum Surfen, Mailing, Musik hören (Cloud und Radio App), Abfrage der Fernsehprogramme, Verwalten meiner Fotos, lesen von Nachrichten, Lesen der Digitalsausgabe eines Wochenmagazins und Bücher, als Uhr und Wecker, Kommunizieren mit Skype, und hin und wieder starte ich auch mal ein Spielchen.
Betriebssystem:
Beim Starten des HDX läuft automatisch ein Speicher-Reinigungsprogramm an, das blockierten Speicher freigibt, eine App dafür ist nicht mehr erforderlich. Im Betriebssystem ist eine Uhr mit Wecker integriert, die prima funktioniert. Parallel zum Menu-Karussell gibt es einen Startbildschirm, in dem sich gezielt Apps hinzufügen lassen. Hier habe ich an Amazon die Bitte, eine Möglichkeit zu schaffen, dass man die Apps nach Namen automatisch sortieren kann. Bei Neuinstallationen oder Updates werden die Icons automatisch in den Startbildschirm hinten angefügt und müssen ggfs. wieder manuell entfernt werden. Die Entscheidung, welche Apps in den Startbildschirm übernommen werden, sollte ausschließlich beim Anwender liegen. Ein besonderes Bonbon wäre noch die Einrichtung von Ordnern. Vielleicht lässt sich auch verhindern, dass jeder angeklickte Musiktitel im Karussell verewigt wird, das wird sehr schnell unübersichtlich und erfordert ständiges manuelles Aufräumen.
Cloud Player :
Die visuelle Darstellung von Cover und Titel wurde erheblich verbessert. Musik-Streaming läuft wie beim Vorgänger-Modell ohne Störung. Updates von Tags (z.B. Änderung von Genre, Korrektur Tippfehler usw.) sind nach wie vor vom Kindle aus nicht möglich. Auf die die nach wie vor vorhandenen Programmmacken im Cloud-Player (In der Wolke bei Amazon) will ich hier nicht weiter eingehen.
Foto-App:
App wurde erheblich verbessert. Fotos lassen sich jetzt umfassend bearbeiten, allerdings nur wenn Sie auf dem HDX gespeichert sind. Ein Update der Fotos im Cloud-Drive ist nicht möglich. Slideshow kann die neue App leider immer noch nicht.
Miracast:
Zu meiner großen Enttäuschung vermisste ich bei der Ankündigung der HDX-Serie den Micro-HDMI-Anschluss. Bei dem Vorgänger-Modell war das für mich ein KO-Kriterium zu Gunsten des Kindle HD. Der Hinweis auf die Miracast-Alternative fehlte anfangs bei Amazon in der Ankündigung für Deutschland. Auf der englischen Web-Seite wurde Miracast aber offiziell angekündigt. Ich erspare mir an dieser Stelle die Highlights der Kommunikation mit Amazon zu wiederholen, das war völlig daneben. Gibt man bei Amazon als Suchbegriff Miracast ein, werden in der Mehrheit Adapter oder Dongle aufgelistet, die nicht Miracast-fähig sind. WiDi, DNLA, Allsharenet usw. haben nichts mit Miracast zu tun. Ich habe mich dann nach Rücksprache mit Amazon für das Netgear PTV3000 entschieden, weil die preiswertere Alternative zurzeit nicht lieferbar ist, und weil Netgear einen ordentlichen Support in Deutschland hat.
Hier im Zeitraffer meine Erfahrung: Gerät ausgepackt, Empfehlung für Firmware-Update ignoriert (never change a running system), Dongle via HDMI-Kabel und USB (Stromversorgung) mit Fernseher verbunden, Fernseher auf entsprechende HDMI-Port eingestellt, Kindle HDX aktiviert und unter Einstellungen, Töne und Bildschirm auf „Bildschirm duplizieren“ gedrückt. Nach 10 Sekunden stand die Verbindung, Videos, Bilder, Musik alles läuft perfekt; und das Schöne – ohne Kabel vom Sofa aus, eine tolle aber leider nicht ganz preiswerte Lösung.
Mein Kindle Fire HDX 8.9 hat alle 5 Sterne verdient.
Nachtrag…
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Sonnenblumenkerne 29. September 2014 um 17:48
Kindle, Kindle…..,
Grundsätzlich gibt es 3 Arten, den Kindle HDX zu nutzen:
1.) So, wie er von Amazon konzipiert wurde.
2.) Mit der Installation von Apps „unbekannter Herkunft“.
3.) Mit „Root“ Zugriffsberechtigung.
Wenn Sie sich unter Punkt 1 oder 2 einordnen würden, wird Ihnen diese Rezension vielleicht wertvolle Tips bieten.
Wenn Sie außerdem noch nicht vertraut sind mit dem „Amazon-Universum“, wird Sie möglicherweise auch der Teil dieser Rezension interessieren, in dem diese wesentlichen Elemente dieser „Apple-Parallelwelt“ aufgeführt, kurz beschrieben und bewertet werden.
Zwar wird der Kinde HDX mit einer Android Version betrieben, doch die unterscheidet sich massiv von allen anderen. Sie verdient m.E. besondere Aufmerksamkeit bei allen „Frischlingen“, die sich noch nicht mit dem von Amazon geschmiedeten Android Abkömmling „Fire-OS“ auseinandergesetzt haben. Sind Sie so ein „Frischling“ ? Dann könnte es sich für Sie lohnen, diese Rezension durch zu lesen.
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1.) Aufmachung
Gewiss und offensichtlich ist Amazon eine Firma, die sich sehr stark von Apple inspirieren ließ. Der Karton, das Auspacken – schön. Wirklich schön. Ich hatte sofort das Gefühl, etwas wirklich Besonderes in den Händen zu halten. Lassen Sie sich überraschen.
2.) Hardware
Die Spezifikationen des HDX sind Ihnen vermutlich vertraut. Ultraleicht, ultradünn, ultraschnell, ultraschick, ultrahochauflösend, ultrabunt… – Eine Superlative jagt hier die nächste. Und ja, es stimmt: Der Kindle siedelt sich momentan noch immer an der Speerspitze der Tablet-Technologien an.
Doch hält die Hardware, was sie verspricht ?
Leistungsmäßig gibt es kaum etwas auszusetzen. Gelegentliche Ruckler sind auf Android selbst zurückzuführen.
Die Wärmeentwicklung ist im Normbereich – spürbar aber nicht bedenklich.
Die Akkulaufzeit geht vollkommen in Ordnung. Einen Tag wird der Kindle HDX 8.9 in den meisten Fällen durchhalten. Den größten Anteil am Stromverbrauch hat das Display.
Aus den Lautsprechern strömen angenehme Klänge. Überdurchschnittlich gut und absolut genießbar.
Die Kamera ist leider eine Enttäuschung. Gerade bei ungünstigen Lichtverhältnissen sind die Ergebnisse mäßig und unbefriedigend. Für Schnappschüsse taugt sie natürlich ohne weiteres.
Das Display – so schön es strahlt und unsere Augen verwöhnt – ist von Farbunreinheiten ähnlich stark betroffen wie das iPad Mini Retina, nur auf der vertikalen anstatt der horizontalen Achse. Anders gesagt: Wenn Sie das Gerät im Querformat halten, werden Sie die gelbliche Verfärbung im unteren Drittel des Bildschirms nach einer gewissen Zeit der Lektüre (auf weißem Hintergrund) deutlich wahrnehmen. Zumindest, wenn Sie darauf achten. Und wenn Sie das einmal gesehen haben, könnte es sein, dass es Sie nicht mehr loslässt und den Spaß am Display verdirbt.
Hinzu kommt, dass es eine gewisse Chance gibt, ein Gerät mit deutlich ausgeprägtem „Backlight-Bleeding“ zu erwischen. Das sind grünlich verfärbte Spots am Bildschirmrand, eigentlich nur auffällig auf schwarzem Hintergrund im abendlichen, häuslichen Dämmerlicht. Doch genau so ein Setting erlebt derjenige, der sich zu später Stunde im Bett oder auf dem Sofa einen Film im Breitbildformat – mit schwarzen Balken an den Rändern – anschaut. Backlight-Bleeding ist – nicht anders als Farbunreinheit – bei praktisch allen Tablets zu befürchten. Doch entscheidend ist der Umfang, der ein gewisses Maß nicht überschreiten sollte. Für gewöhnlich gibt es immer ein paar kleinere, unbedeutende Spots, doch bei meinem Exemplar ist ein wirklich hübscher Fleck unten rechts, der mir ein wenig zu schaffen macht.
Wenn Sie mit dem HDX liebäugeln, stellen Sie sich zuerst die Frage: Was will ich mit diesem Gerät anstellen ?
Werden Sie das Tablet vor allem tagsüber, bei Sonnenlicht, nutzen, werden Sie mit dem Display sehr wahrscheinlich hochzufrieden sein. Zu Hause jedoch, im Dämmerlicht von Glühbirnen, weiten sich die Pupillen und Sie könnten möglicherweise grünliche (beim Betrachten von Videos mit schwarzen Balken) oder gelbliche (beim Lesen auf weißem / grauen Hintergrund) Verfärbungen wahrnehmen, die Sie mit der Zeit nerven.
Wenn Sie bereits Erfahrungen mit Tablets haben und Ihnen solche Unregelmäßigkeiten noch nie aufgefallen sind, werden Sie wahrscheinlich auch beim…
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Peter Kaub 29. September 2014 um 18:24
Richtig toll, aber…,
Wenn man sich damit abgefunde hat, dass systembedingt nur sehr wenige Apps im Amazon-eigenen Appstore zur Verfügung stehen, sollten wenigstens 2 Grundfunktionen, die alle anderen mir bekannten Tablets bieten, funktionieren: Der einwandfreie Abruf von Mails aus dem eigenen Mail-Account und das Organisieren von Lesezeichen bzw. Favoriten bei Web-Seiten, die mit dem systemeigenen Browser Silk gespeichert wurden. Trotz einer sehr hilfsbereiten Mitarbeiterin im Service-Center konnte innerhalb eines 45 min-Gesprächs das Problem nicht gelöst werden. Mein Fazit:
Technisch 1a, aber an der Software muss noch dringend gearbeitet werden. Vielleicht später wieder?
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