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Das digitale Heimkino - Magazin

Das Wohnzimmer zum Kino umfunktionieren

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Einen Film wie im Kino auf Großbildleinwand mit tollen Surround-Effekten genießen – mit einem Heimkino-System ist das möglich. Dank dieser Systeme ist es schon lange kein völlig unerschwinglicher Traum mehr, das eigene Wohnzimmer in ein kleines Kino zu verwandeln. Für das echte Kinogefühl benötigt man einen Beamer, eine freie Wand oder eine Leinwand und eine ordentliche Sound-Anlage mit Surround-System.

Beamer

Es gibt inzwischen zwar sehr große Fernseher mit einem guten Preis-Leistungsverhältnis. Doch ein Beamer, der das Bild auf eine Leinwand oder eine freie Wand projiziert, sprengt nach wie vor die Dimensionen eines in Privathaushalten üblichen TV-Gerätes. Das echte Kinoerlebnis für Zuhause ist eben nur mit einem Beamer möglich. Hierbei ist allerdings zu bedenken, dass man den Raum so weit wie möglich abdunkeln muss, wenn man für das Heimkino einen Beamer statt eines Fernsehers verwendet. Die Verdunkelung des Raumes ist notwendig, um ein ordentliches brillantes Bild zu erreichen. Im Wohnzimmer sollte man deshalb zumindest die Fensterläden herunterlassen, wenn man den Beamer nutzt.

Beim Kauf eines Beamers sind die Lichtstärke, die Auflösung und die Geräuschentwicklung entscheidend. Das Gerät sollte Minimum eine Lichtstärke von 3000 Lumen bieten, um ein sattes Bild mit einem schönen Kontrast genießen zu können. Die Auflösung sollte selbstverständlich so groß wie möglich sein, um ein scharfes Bild zu erzeugen. Nicht zuletzt sollte man auf die Geräuschentwicklung achten, die entsteht, während der Beamer läuft. Ein laut brummendes Gerät zerstört jeden Kino-Spaß, weshalb man das Gerät vor dem Kauf nicht nur Probe sehen, sondern auch Probe hören sollte.

Freie Wand oder Leinwand

Für das Kinoerlebnis Zuhause braucht man eine große Fläche, auf welche der Beamer das Bild projizieren kann. Wenn keine freie, weiße Wand vorhanden ist, benötigt man für das Heimkino eine Leinwand. Für Wohnzimmer besonders praktisch sind Leinwände, die man an der Decke montiert und bei Verwendung einfach nach unten auszieht. Bei ausziehbaren Modellen ist darauf zu achten, dass sie eine glatte Fläche ergeben, ohne Wellen zu werfen. Darüber hinaus ist das Reflektionsverhalten der Leinwand entscheidend, das von der verwendeten Tuchsorte abhängig ist. Man unterscheidet speculare (spiegelnde) und diffus reflektierende Leinwände. Letztere sind zu empfehlen, wenn man eher seitlich auf die Leinwand schaut.

Soundsystem

Eine Sound-Anlage mit Surround-System sorgt für einen raumfüllenden Klang wie im Kino. Um ein echtes Kinogefühl zu erreichen, sollte man ein 5.1-System wählen und Boxen und Verstärker aufeinander abstimmen. Es ist wichtig, dass der Verstärker weder dauernd an seinem Limit arbeitet, noch dass er nur ansatzweise ausgereizt wird. Die Boxen wählt man in der gleichen Leistungsklasse, damit ihre Klangeigenschaften voll zur Geltung kommen. Um eine optimalen Raumklang zu erreichen, ist außerdem der richtige Abstand zwischen den Boxen, der von den Raumgegebenheiten abhängig ist, von großer Bedeutung. Bei hochwertigen Soundsystemen unterstützt ein Testassistent beim Aufbau mit Testsignalen dabei, die richtigen Positionen zu finden.

Das Heimkino im Wohnzimmer installieren

Vor dem Kauf einer Heimkino-Anlage sollte man sich die Gegebenheiten des Wohnzimmers genau ansehen. Die Größe des Zimmers und die Sitzposition bestimmen maßgeblich, welche Technik man wählen sollte. Dies gilt für die Positionierung und die Leistungsstärke des Soundsystems genauso wie für die Größe und Art der Leinwand. Wenn alle Komponenten genau durchdacht und aufeinander abgestimmt sind, ist das Kinogefühl perfekt.

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